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Hommage an den Photoautomaten

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Die Gelegenheit ist günstig um dies zu schreiben. Gerade habe ich mein Profilfoto ausgetauscht. Seit Oktober 2016 jeden Monat.

Ich erstelle Porträts, Profilfotos (im Englischen interessanterweise Headshots) für andere. Diese sind dann auf LinkedIn, Xing, Facebook, Twitter, Google+, etc. zu sehen. Was ist nun mit meinem Profilfoto?
Mache ich ein “Selfie”?mike_flam_4er_201605
Lasse ich einen befreundeten Fotografen an mich heran?
Wie inszeniere ich mich als Fotograf?
Das sind die Fragen die mich seit Jahren beschäftigen. Und alle oben genannten habe ich ausprobiert und bin nicht wirklich zufrieden.
Beim Selfie gab es mir einfach zu viele Möglichkeiten und ich möchte es so einfach wie möglich haben. Lieber etwas eingeschränkt, dafür macht es mir Spass.
Positiv mit einem Fotografen zusammen das Porträt zu erstellen ist, dass es einen Austausch gibt und meine Idee umgesetzt wird. Da braucht es etwas Zeit und zum Teil mit seinem Blickwinkel, was für mich dann nicht passt. Auch regelmässig einen Termin und auch noch jedes Mal eine entsprechende Idee empfinde ich für mich übertrieben.
Und wie möchte ich mich inszenieren? Was sind die Kriterien?
Einfach und relativ schnell soll es gehen.
Dann regelmässig machbar sein (Wunsch 1x pro Monat).
Eine Linie soll es haben.
Eine Verbindung zu mir.
Sehr gut nutzbar für die Profile.
Und vor allem, ich möchte Spass dabei haben.

Am 30. September 2016 machte es Klick. Eine Idee flog mir zu. Ein paar Tage später war das erste Profilfoto online.
Ein wenig Hintergrund:
In Zürich gibt es zwei “Photoautomaten”, die noch auf althergebrachte Weise arbeiten. 4 Fotos auf richtigem Fotopapier und mit Eierschalenduft. Für CHF 2.-!
Der eine steht in der Nähe vom Goldbrunnenplatz. Dieser macht quadratische Fotos vertikal.
Der andere steht beim Helsinki bei der Hardbrücke und macht hochformatige Fotos vertikal.

Und ich gehe immer wieder gerne zu beiden hin und lasse Fotos machen. Häufig bin ich alleine und manchmal auch mit jemanden, mit dem/der ich unterwegs bin. Im Prinzip nur für mich.
Ich gebe zu, ein wenig lieber mag ich die quadratische Variante. Die erinnert mich sehr an früher. Da habe ich gerne im Quadrat fotografiert, sei es mit einer Hasselblad mit den eindeutigen kleinen “V”s im Negativ/Dia (die, die sie kennen, wissen, was ich meine) oder auch mit der Mamiya 6. Einfach toll.

Und auf einmal findet alles zusammen, was mir wichtig ist. Ein wirklich aktuelles Bild von mir und das jeden Monat. Ohne grosses Tamtam und doch mit einem roten Faden: Quadrat und Schwarz-Weiss. Der schwarze Rand, dieser Teil ist nicht belichtet, gibt mir auch noch einen Rahmen. Da ich mich jeden Monat neu zeige, ist es auch einmal schräg, lachend, ernst oder wie dieses Mal verregnet.
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Mögt Ihr Photoautomaten? Wie geht Ihr mit Euren Profilfotos um? Was sind Eure Rahmenbedingungen?

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Autor:

Mike is a Business-Photographer based in Zürich, specialised in Business-Events and Business-Portraits. Interested in art, culture, people and way of life. Organiser of phototours.

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